Tandem. Willkommen in Absurdistan

«Al Khalil», so heisst die Stadt Hebron auf Arabisch. Nicht nur Urmutter Sara und Urvater Abraham liegen hier begraben, die 220’000-Einwohner-Stadt im Westjordanland ist auch berühmt für ihre landschaftlich schöne Lage, ihre Weintrauben, ihren Marmor und ihre Glasbläsereien. Eigentlich müssten sich Touristen hier die Klinke in die Hand geben, doch seit 1967 ist das Westjordanland besetzt und seit den 1980er-Jahren dominieren radikale jüdische Siedler das Leben in der Altstadt von Hebron. Die wurde zwar liebevoll restauriert und steht seit Sommer 2017 auf der Liste des UNESCO Weltkulturerbes, doch hunderte Geschäfte sind, aus vermeintlichen Sicherheitsgründen, dauerhaft geschlossen. Wie leben die Menschen in Hebron mit dieser Situation?