Eisenstein in Guanajuato
Im Jahr 1931 reist der russische Regisseur Sergej Eisenstein (Elmer Bäck) nach Mexiko, um einen Film mit dem Arbeitstitel «Que Viva Mexico!» zu drehen. Eisensteins Weltruf basiert bis dato auf drei Filmen, die er allesamt in den 1920er Jahren in Sowjetrussland gedreht hat. Vor Ort lernt er in der lebensbejahenden Fremde eine Kultur kennen, die ihn dazu bringt, über das Leben zu sinnieren und vorhandene Strukturen zu hinterfragen. In zehn Tagen hat Eisenstein nicht nur genug Zeit, seine ideologischen Überzeugungen und sein Selbstverständnis als Filmemacher zu hinterfragen, sondern auch seine Sexualität. Der Film (NE/BE/MX 2014) des britischen Regisseurs Peter Greenaway nähert sich der Filmlegende Sergej Michailowitsch Eisenstein auf eindrückliche, inspirierende und unterhaltsame Art an
