Hörspiel. «Das Geräusch einer Schnecke beim Fressen»

«Selbstporträt mit Schnecke». Durch eine seltene Krankheit ist Elisabeth Bailey ans Bett gefesselt. Eine Freundin bringt ihr aus einer Laune heraus eine Schnecke aus dem Wald mit. Bailey beginnt das Tier zu beobachten. Und entdeckt in ihr einen faszinierenden biologischen Kosmos. Und Hoffnung. Später hat Elisabeth Tova Bailey die Geschichte dieser besonderen Freundschaft aufgeschrieben. Mit wachsender Hingabe beschreibt sie die Bewegungen der Teleskopfühler und die Windungen des Gehäuses ihrer Schnecke. Sie findet heraus, was ihre kleine Freundin am liebsten frisst, wann sie schläft, wie sie sich fortpflanzt – und sie hört das Geräusch, das die Schnecke beim Essen mit ihren über zweitausend winzigen, scharfen Zähnen macht