Johnny Cash at Folsom Prison
Ein Stück Musikgeschichte: Am 13. Januar 1968 gibt Johnny Cash, «The King of Country Music», ein Konzert im berüchtigten Hochsicherheitsgefängnis Folsom State Prison in Kalifornien. Der Auftritt mit seiner späteren Frau June Carter und seiner Band «Tennessee Three» markiert nicht nur einen Wendepunkt in der Karriere des Musikers, sondern zählt auch zu den legendärsten Pop-Konzerten überhaupt und war ein politisches Statement. Der Gig in Folsom Prison war für Cash nicht irgendein Konzert – sondern nach jahrelanger Drogensucht sein furioses Comeback auf die Bühne und zugleich ein Statement gegen die unmenschlichen Zustände in Gefängnissen wie diesem. Seine demonstrativ gezeigte Verbundenheit mit den Gefängnisinsassen nährte immer wieder Gerüchte, nach denen Cash selbst einmal eingesessen habe – ein Mythos, der den Sänger hartnäckig umgab
