Tandem. Anwalt der Opfer

Im Februar 1965 ist der Nebenkläger Henry Ormond empört: Das Gericht verurteilt den Stellvertreter von Adolf Eichmann und seinen Rechtsberater zu sehr milden Strafen: Fünf Jahre Zuchthaus und Freispruch. Der Jurist Henry Ormond wird nicht aufgeben, vier Jahre lang fahndet er nach neuen Beweisen und weiteren Zeugen. Und tatsächlich: Das Verfahren wird neu aufgerollt. Nun kommt es zu Höchststrafen. Was trieb Henry Ormond an, wo holte er sich seine Kraft? Sein Sohn Thomas wird davon berichten, wie er seinen Vater erlebte und welches Verhältnis die beiden miteinander hatten. Zu hören sind auch Henry Ormonds Kollegen Christian Raabe und Gerhard Wiese, einst Staatsanwalt im Auschwitz-Prozess