Der Fall Buback

Der Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback am 7. April 1977 ist bis heute ungeklärt. 40 Jahre nach den tödlichen Schüssen in Neureut greift der Film den «Fall Buback» nochmals auf. Denn der Mörder von Karlsruhe konnte bis heute nicht ermittelt werden. Auch ein neuer Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker zwischen 2010 und 2012 konnte diese Frage nicht klären. Michael Buback, Sohn des damaligen Generalbundesanwalts, ist bis heute davon überzeugt, dass eine Frau auf dem Soziussitz die Todesschützin war, nämlich Verena Becker. Doch die Strafkammer widersprach ihm vehement. Frau Becker wurde 2012 lediglich wegen Beihilfe verurteilt. Der Film geht der Frage nach, welche Wunden das Attentat auch den Angehörigen zugefügt hat und wie es deren weiteres Leben geprägt hat.