Evangelische Perspektiven. Tattoos als Welt- und Lebensdeutung
Betende Hände und ein Datum: Der Todestag des eigenen Vaters. Oder eine Frau aus Baumzweigen als Symbol für die Heimat, den Bayerischen Wald. Schon seit jeher waren Tätowierungen Zeichen für die eigene Identität, die Erlebtes verarbeiten, Lebensübergänge markieren und Hoffnungen verdichten. Mit Mustern und Linien auf der Haut wird bei den indigenen Völkern Polynesiens ein Junge zum Mann. Tattoo-Studios sind heute aus Innenstädten nicht mehr wegzudenken und auch in Dörfern auf dem Land sind sie zu finden. «Evangelischen Perspektiven» blickt hinter die Bilder in der Haut und fragt: Welche Geschichte erzählen sie?
