Kuma
Eine türkisch-österreichische Familie fährt für eine Hochzeit in die Türkei, doch anstelle der zu erwartenden Ausgelassenheit und Freude herrscht Unmut unter den Familienmitgliedern. Für die Braut aus dem kleinen türkischen Dorf haben die jungen Türken aus Wien nur Verachtung und Mitleid übrig, denn die blutjunge Ayse (Begüm Akkaya) hat nicht etwa den gleichaltrigen Hasan geheiratet, sondern ist nun die Zweitfrau von Vater Mustafa (Vedat Erincin). Mutter Fatma (Nihal Koldas) hat Krebs und wünschte sich eine Frau für ihren Mann, wenn sie stirbt. Umut Dags Film (AT 2012) zeichnet eindrucksvoll das Bild einer Parallelgesellschaft und vermittelt erfolgreich das beklemmende Umfeld, dem sich die junge Braut ausgeliefert sieht
