Wissen. Neue Schulen für alle – Luther in der deutschen Bildungsgeschichte
Luthers Plädoyer an die Ratsherren, Schulen einzurichten, schuf in den protestantischen Regionen die Voraussetzungen für das Eindringen reformatorischen Gedankenguts auch in «bildungsferne» Schichten. So wurden die niederen und höheren Schulen reformiert, die Universitäten modernisiert. Der neue Pfarrerstand bildete eine sich ausbreitende Bildungselite. Schliesslich waren die «modernen» protestantischen Staaten und Territorien im Norden die ökonomisch führenden in Europa vor den katholischen im Süden. Ulrich Herrmann, emeritierter Professor für Pädagogik, zeigt, was Luther in diesem Bereich alles verändert hat
