Feature am Sonntag. Endstation Hoffnung: Das Hotel Magdas in Wien

Manchmal wehen vom Wurstlprater gegenüber Gedudel und Gekreische herüber. Im «Hotel Magdas», einem ehemaligen Altersheim der Caritas in einem der teuersten Wiener Bezirke, empfangen Flüchtlinge aus den Krisenregionen der Welt Touristen und Geschäftsreisende, deren Anreise weitaus weniger schwierig und gefährlich war als die ihrer Gastgeber. Während andere Hotels versuchen, mit so wenig Personal wie möglich auszukommen, schafft das «Magdas» so viele Jobs wie nur möglich. Aus ökonomischer Sicht läuft das Hotel als «Social Business». Noch wird es von einer Tochterfirma der Caritas betrieben und durch Crowdfunding finanziert. In fünf Jahren muss es sich selbst tragen