Im Auftrag der Kirchen in Locarno
(medientipp) Vom 3. bis 13. August dreht sich beim Festival in Locarno alles um den Film. Mit dabei ist auch Ökumenische Jury, die einen Film aus dem internationalen Wettbewerb auszeichnet.
Seit 1973 prämiert die Ökumenische Jury am Festival del Film Locarno Spielfilme, die das Publikum für religiöse, menschliche oder soziale Werte sensibilisieren. Auch bei der diesjährigen, 69. Festivalausgabe ist die Jury mit der Mission präsent, einen herausragenden Beitrag aus dem Concorso Internazionale auszuzeichnen.
[bild57876|25872lw160h90c-]17 Filme aus aller Welt stehen zur Wahl, vom Sozialdrama «Marija» (Deutschland/ Schweiz 2016) bis zum thailändischen Episodenfilm «Dao Khanong» (Thailand/ Niederlande/ Frankreich/ Katar 2016). Der Gewinner darf sich über ein Preisgeld in Höhe von 20‘000 Franken freuen, das von den evangelisch-reformierten Kirchen und der römisch-katholischen Kirche der Schweiz gestiftet wird.
Sechs Filmaffine – aus der Schweiz und aller Welt
Hinter der international besetzten Ökumenischen Jury stehen die kirchlichen Filmorganisationen Interfilm und Signis. In ihrem Auftrag sind in Locarno sechs filmaffine Männer und Frauen verschiedener Konfessionen unterwegs: Der katholische Priester und Kommunikationswissenschaftler Walter Chikwendu Ihejirika aus Nigeria, der lutherische Reverend Paul Block aus New York City und seine Schweizer Kollegin Martina Schmidt, reformierte Pfarrerin in Montreux. Die Französin Monique Begiun, die seit Jahren für Signis die Ökumenische Jury beim Filmfestival in Cannes unterstützt, ist ebenso mit von der Partie wie Charles Martig, Direktor des Katholischen Medienzentrums in Zürich, und der ehemalige Filmbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Werner Schneider-Quindeau.
