Zeitgenossen. Navid Kermani

Gott und die Welt lassen ihn nicht los. Sie bringen ihn mal zur Verzweiflung, mal versetzen sie ihn in Verzückung. Navid Kermani wurde 1967 als Sohn iranischer Einwanderer in Deutschland geboren. Sein Sinn für die «Schönheit des Koran» steht im Widerspruch zum islamkritischen Zeitgeist, seine Beschäftigung mit dem christlichen Glauben passt nicht so recht in den Kulturbetrieb. Im Oktober wird Navid Kermani mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt. Er ist zu Gast bei «Zeitgenossen»