Theo.Logik. In der Kirche zählt jedes Wort

«Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche» – eine altbekannte Redewendung, die darauf schliessen lässt: es gibt festgefügte Regeln im Gottesdienst. Als Liturgie werden die Abläufe von Wort und Handlung genannt. Aber es gibt in der Kirche zahlreiche Belege von «Liturgiemissbrauch». Diese Abweichungen stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts an der Universität Würzburg. «Theo.Logik» will wissen: Warum entstehen zur kirchenamtlichen Liturgie immer wieder neue, warum lassen Pfarrerinnen und Pfarrer bewusst Sätze weg – und umgekehrt: Wieviel der Tradition muss wortwörtlich weitergeben werden?