Feature. Der Hass der Buddhisten

Nach Jahren der Militärdiktatur ist Myanmar zum weltweiten Vorzeigestaat geworden: Wahlen und Marktöffnung sorgen angeblich für Demokratie und Menschenrechte. Aber: Buddhistische Mönche warnen vor einer «schleichenden Islamisierung» ihres Landes und fordern dazu auf, Muslime gesellschaftlich zu isolieren. Buddhistische Fundamentalisten ziehen mordend durchs Land, verbrennen Dörfer und zerstören Moscheen. Die Regierung entzieht Muslimen das Wahlrecht und schränkt ihre Mobilität und Berufswahl ein. «Feature» ergründet, was in dem Land vorgeht