Essay. Religion als globale Kategorie
Seit dem 17. Jahrhundert wird Religion pluralisiert. Heute sind die Angebote auf dem Markt der Religionen nicht länger an Kulturräume gebunden, sondern in unübersehbarer Vielfalt global verfügbar. Man kann überall auf der Welt Christ, Buddhist oder Mormone sein. Dadurch entsteht eine universale Konkurrenzsituation, in der die Massenmedien zum Austragungsort von Missionsbestrebungen werden
