Glauben. Abstumpfen oder mitfühlen?

«In dem Job muss man sich einen dicken Panzer zulegen» – das sagen Ärzte, Polizisten, Notfallseelsorger oder Rettungskräfte. Doch der Preis für einen emotionalen Schutzwall ist hoch: Menschen, die sich nicht mehr vom Leid anderer anrühren lassen, stumpfen ab. Ist es überhaupt möglich, tagtäglich belastende Situationen zu erleben und trotzdem berührbar zu bleiben? Wäre eine Welt mit weinenden Krankenhausseelsorgern, deprimierten Polizisten und traurigen Chirurgen überhaupt denkbar?