Reflexe. «Das Beispiel der Satanischen Verse macht vielen Angst»
Nachdem Salman Rushdie 1988 den Roman «Die Satanischen Verse» veröffentlichte, sprach der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini ein Todesurteil in Form einer Fatwa aus. Mehrere Übersetzer seiner Bücher wurden Opfer von Anschlägen. Der englische Autor mit indischen Wurzeln tauchte zwölf Jahre lang unter und lebte unter einem Pseudonym: Joseph Anton. In seinen gleichnamigen Memoiren erzählt der 66-jährige Autor von den Jahren im Untergrund. Heute bewegt er sich wieder frei und war kürzlich zu Gast am Literaturfestival Leukerbad. «Reflexe» hat ihn dort zu einem Gespräch getroffen
