DVD-Tipp: Franziskus – Der Papst vom Ende der Welt

Schon in der ersten Woche nach seiner Wahl hat Papst Franziskus Menschen in aller Welt durch seine Bescheidenheit, Offenheit und Herzlichkeit beeindruckt: Statt der päpstlichen Limousine nimmt er den Bus, eine kleinere Wohnung wäre ihm lieber als das grosszügige päpstliche Appartement. Wer ist dieser Mann? Was bedeutet es, dass er sich nach Franz von Assisi benennt? Welchen Einfluss haben seine lateinamerikanische Herkunft und seine Mitgliedschaft im Jesuitenorden auf sein Pontifikat?

Der Dokumentarfilm nähert sich dem neuen Papst aus verschiedenen Perspektiven. Zu Wort kommen Wegbegleiter wie seine Schwester und eine alte Lehrerin, Menschen aus den Armenvierteln von Buenos Aires und Kirchenleute. Sie alle beschreiben den ehemaligen Erzbischof von Buenos Aires als warmherzigen Mann ohne Berührungsängste, der sich für die Armen einsetzt. Auch die ungeklärte Rolle Bergoglios während der Militärdiktatur und seine konservativen Positionen zu Homosexualität, Abtreibung, künstlichen Verhütungsmitteln und Frauenpriestertum finden Erwähnung. Das Porträt des Papstes vom anderen Ende der Welt lässt ein persönliches und sympathisches Bild des neuen Papstes entstehen und gibt erste Hinweis darauf, was die Menschen von seinem Pontifikat erwarten können.

Laura Lots, Praktikantin Medientipp
prakt@medientipp.ch

«Franziskus – Der Papst vom Ende der Welt», Deutschland 2013, 30 Minuten, im Verleih, als Download sowie im Verkauf als DVD für 49 Franken erhältlich.

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