Tandem. Erniedrigt und ermutigt
Sie ist 19 Jahre und angehende Kindergärtnerin, als 1936 bei ihr eine Psychose diagnostiziert wird. Dorothea Buck wird in die von Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel eingeliefert. Sie gilt als erbkrank und wird zwangssterilisiert. 1987 gründet sie mit anderen den Bund der Euthanasie-Geschädigten und Zwangssterilisierten. Sie bildet Arbeitskreise, verfasst Briefe an den Bundestag, sucht sich Verbündete und fordert seit Jahrzehnten eine humane Psychiatrie. Heute ist die Bildhauerin Dorothea Buck 95 Jahre, lebensfroh und arbeitet an ihrem neuesten Buch «Ermutigung»
