Glauben. Das Abendland ging nicht unter

Vor 20 Jahren wurde in Pforzheim die erste Moschee Süddeutschlands mit Kuppel und Minarett eingeweiht. Zuvor war eine laute und stark polarisierte Diskussion entbrannt. Während man einerseits den «Untergang des Abendlandes» befürchtete, sah man andererseits im Bau des islamischen Gotteshauses eine zeitgemässe Notwendigkeit angesichts einer wachsenden Zahl von Muslimen im Land. Inzwischen gilt die Moschee als akzeptiertes und normales Gebäude im Stadtbild. Zudem ist in Pforzheim eine stabile Kultur des christlich-islamischen Dialogs gewachsen, die  auch andere Städte beeinflusst hat