Glauben. Leben im Verborgenen

In vielen afrikanischen Ländern werden Schwule und Lesben immer noch verfolgt und stigmatisiert. Homosexualität wird als Import aus dem Westen angesehen, als «Krankheit», die es auszurotten gilt. Der latente, manchmal sogar offen zur Schau getragene Schwulenhass wird häufig auch von Priestern und Imamen befeuert. Dass westliche Politiker aus den USA und Europa nun angekündigt haben, Entwicklungsgelder künftig an eine Verbesserung der rechtlichen Situation Homosexueller zu knüpfen, macht die Situation für die Betroffenen vor Ort nicht leichter