Passage2. Stimmen aus dem Radioarchiv (2/6)

Charakteristisch für die 1975 verstorbene Dichterin Mascha Kaléko ist eine Grossstadtlyrik mit ironisch-zärtlichem, melancholischem Ton. Als einzige bekannte weibliche Dichterin der Neuen Sachlichkeit wurde sie häufig mit ihren männlichen Kollegen verglichen, was ihr Bezeichnungen, wie der «weibliche Kästner» einbrachte. In einem 20-minütigen Gespräch erläutert Kaléko ihre Arbeitsweise und liest anschliessend eigene Gedichte vor