Kontext. Etwas Musse muss sein

Immer schneller – immer mehr: Handy, E-Mail, Twitter, Facebook. Ständig werden wir benachrichtigt, angefragt, mit Informationen beliefert, auf Trab gehalten. Jede 11. Minute – so eine Studie – werden wir bei dem, was wir eigentlich tun wollten, unterbrochen. Etwas Musse wäre angesagt bei so viel Hektik – denn Musse muss sein, wenn wir nicht völlig an uns und dem Leben vorbeirennen wollen. Andrerseits: müssen wir jetzt auch noch Musse wollen? Maya Brändli unterhält sich mit Buchautor und ZEIT-Journalist Ulrich Schnabel über das Glück des Nichtstuns