Leben. Was Sofia mit ihrem eigenen Blut bezahlte
Für sie war es wie ein Dritter Weltkrieg. Im Zweiten verlor sie ihre ganze Familie. Später raubte ihr die Atomkatastrophe von Tschernobyl alles, was sie und ihr Mann aufgebaut hatten. Der radioaktive Niederschlag zwang die heute 82-jährige Weissrussin Sofia ihr Haus zu verlassen, das sie teilweise mit Blutspenden bezahlte, dafür gab es damals Geld und damit stotterten sie Schulden ab. Heute wohnt Sofia mit einer schwer geistig behinderten Tochter in einem gesichtslosen Wohnblock in Minsk
