Kontext. Vom Stress, unverwechselbar zu sein

Unser Job ist verantwortungsvoll, das Auto ausgesucht, der Geschmack erlesen, die Hobbies kreativ, die Freundschaften wertvoll und unsere Meinung kompetent. Kein Zweifel: wir sind einmalig. Wir sind nicht Teil einer Masse. Da müssen wir nur in den Spiegel sehen. Was aber wenn das nicht stimmt. Was, wenn wir nur ein schlechter Marketingwitz sind? Zwei junge deutsche Soziologen versuchen mit ihrem Buch «Wir Einmaligen» dem Stress der dauernden Selbstinszenierung den Zahn zu ziehen. Scharfzüngig, überzeichnet und frech