31. Film Festival Max Ophüls Preis Saarbrücken
(medientipp) Die INTERFILM-Jury hat am Filmfestival in Saarbrücken „Suicide Club“ von Olaf Saumer aus dem Programm des offiziellen Wettbewerbs für lange Spielfilme ausgezeichnet. Der Preis ist vom „Projekt Johanneskirche“ mit 2000 Euro dotiert. In „Suicide Club“ geht es um fünf Menschen, die sich zum gemeinsamen Selbstmord auf dem Dach eines Hochhauses treffen. Ihr Vorhaben will aber nicht gelingen. Dem Regisseur dagegen gelinge es in seinem Low Budget Film dramatische und berührende Momente im Blick auf das grosse Thema „Leben und Tod“ zu zeigen, heisst es in der Begründung der Jury. Bei aller Ernsthaftigkeit fehle es dem Film nicht an Leichtigkeit und Humor. „Suicide Club“ überzeuge gerade auch in seinen absurd-komischen Passagen und überrasche den Zuschauer immer wieder mit unerwarteten Wendungen.
Mitglieder der INTERFILM-Jury waren: Eva Furrer-Haller, Biel; Gudrun Hohenberger, Graz; Jurypräsident Jörg Metzinger, Saarbrücken und Reinhard Middel, Frankfurt am Main.
http://www.max-ophuels-preis.de
| Bester Kurzfilm „Schonzeit“ in Solothurn zu sehen
Der Schweizer Kurzfilm „Schonzeit“ von Irene Ledermann hat in Saarbrücken den Max-Ophüls-Preis 2010 für den Besten Kurzfilm gewonnen. Er erzählt von den Brüdern Oli und Jan, die ihren Alltag ohne Eltern bewältigen müssen. In der Begründung heisst es, dass „Schonzeit“ ein sehr poetischer, persönlicher Film sei. Er schwebe über die Leinwand und funktioniere wie ein Traum, ganz über Emotion, Atmosphäre und Stimmung. Die Produktion des Films wurde vom Katholischen Mediendienst finanziell unterstützt. An den Solothurner Filmtagen ist „Schonzeit“ im Programm der Filmhochschulen zu sehen am Mittwoch, 27. Januar, 12.00 Uhr, im Palace. http://www.solothurnerfilmtage.ch/home/page.aspx?page_id=951 |
