Ist Religion Privatsache?

(medientipp) Um das Verhältnis zwischen Staat und Religion in der Schweiz geht es in der Tagung vom 6./7. Februar an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich. In den vergangenen Jahrzehnten ist klar geworden, das die rechtliche und politische Beschränkung der Religion auf den Privatbereich den gegenwärtigen Herausforderungen nicht mehr gerecht werden kann. Religionen haben immer auch einen öffentlichen Aspekt. Das gilt gleicherweise für Judentum, Christentum und Islam. Sowohl aus der europäischen Religionsgeschichte als auch aus den gegenwärtigen Politikdebatten ist erkennbar, das Religion mehr als eine private Angelegenheit einzelner Bürger ist. Neben den Religionen sind auch Politik, Wissenschaft und Recht gefragt: Ist Religion tatsächlich Privatsache? Ist unsere Gesetzgebung und sind unsere poltischen Rahmenbedingungen den heutigen Problemlagen noch angepasst? In Referaten und Diskussionen wird sich die Tagung diesen Fragen zuwenden.

Das detaillierte Programm ist abrufbar unter: http://www.dialog-institut.ch/images/stories/iac2010/IAC_2010.pdf

Veranstalter sind: das Institut für interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog, die Theologische Fakultät Zürich, das Zentrum für Religion, Wirtschaft und Politik und das Zürcher Lehrhaus.

Datum: Samstagabend, 6. Februar, 18.30 bis 21.45 Uhr / Sonntag, 7. Februar, 14.00 bis 18.30 Uhr
Ort: Theologische Fakultät der Universität Zürich
Anmeldung bis 29. Januar: info@dialog-institut.ch
Information und Anmeldung: Institut für interkulturelle Zusammenarbeit und Dialog, Stampfenbachstrasse 157, 8006 Zürich, Telefon: 044 350 07 63, E-Mail: info@dialog-institut.ch, Internet: http://www.dialog-institut.ch