Mit Zivilcourage gegen Rassenwahn. Pfarrer Grüber und die Nazis

1935 proklamieren die Nazis in Nürnberg ein „Reichsbürgergesetz“ und definieren, wer fortan der „jüdischen Rasse“ zugehört. Die evangelischen Kirchenleitungen reagieren auf die Rassegesetze verhalten. 1938 wird in Berlin das „Büro Grüber“ eingerichtet. Es ist eine Organisation der Bekennenden Kirche, die „nichtarische“ evangelische Christen seelsorgerisch betreut und ihnen die Auswanderung aus dem nationalsozialistischen Deutschland ermöglichen will