20 Jahre Mauerfall. Zwei Leben in zwei Systemen (4/8)

Als die Mauer fiel, war die Schriftstellerin Claudia Rusch 18 – genügend alt, um das DDR-System zu kennen, aber zu jung, um sich in dessen Stricken zu verfangen. Im Gegensatz zu ihrer Mutter Christiane Rusch, die aus familiären und gesellschaftlichen Gründen nicht ins System passte: Ihr Vater hatte an einen reformierbaren Sozialismus geglaubt und war in der Haft gestorben, ihre engsten Freunde waren prominente Oppositionelle wie Robert Havemann. Wie hat der DDR-Alltag Mutter und Tochter Rusch geprägt und seine Langzeitwirkung ihr zweites Leben im vereinten Deutschland beeinflusst?