Wissen. Ärzte made in Kuba
Das Gesundheitssystem Kubas ist eines der Aushängeschilder der Revolution von 1959. Nach dem Hurrikan „Mitch“ 1998 hatte der damalige kubanische Präsident Fidel Castro eine Idee: Statt Ärzte ins Ausland zu schicken, sollten künftig junge Menschen in Havanna Medizin studieren, um später in ihren Heimatländern zu praktizieren. Heute erhalten alljährlich über 2000 angehende Ärzte ihr Diplom; die Kosten des Studiums trägt die kubanische Regierung. Die Studierenden kommen aus fast allen Ländern Lateinamerikas, aber auch aus Afrika und sogar aus den USA
