Siesta. „Lange Jahre fremd“. Eine Verdingkindergeschichte
Liest man Roland M. Begerts autobiographischen Roman „Lange Jahre fremd“, ist man geneigt zu sagen: Das gibts doch nicht. Leider gab es das, hier in der Schweiz. Der Roman beleuchtet ein düsteres Kapitel unserer Geschichte: Das Verdingkinderwesen. Begert wurde 1937 geboren und wuchs als Heim- und Verdingkind auf. Er erlebte wenig Güte, viel Härte und auch Gefühllosigkeit, Gleichgültigkeit und Grausamkeit
