Passage2. Das Buch, das zu früh kam
Vor 50 Jahren erschien Iris von Rotens „Frauen im Laufgitter“. Die Intellektuelle prangerte auf fast 600 minutiös recherchierten Seiten das Stillhalteabkommen zwischen dem sogenannt starken und dem sogenannt schwachen Geschlecht an. Ihr Buch löste eine riesige Polemik aus – aber die Kritik zielte mehr auf die Person der Autorin, denn auf das unbequeme Bild, das es vom Leben der Frauen in der Schweiz zeichnete. Eine Diskussion mit Andrea Maihofer (Professorin für Gender Studies an der Universität Basel), Corina Caduff (Professorin am Institute for Cultural Studies in the Arts an der Zürcher Hochschule der Künste) und Elisabeth Joris (freie Historikerin und Publizistin)
