Reporter. Es war einmal ein Ehemann

Mitten in der Nacht kommt Ernst Marti nach Hause, weckt seine Frau und sagt, er wolle mit ihr reden. Sie entgegnet, halb im Schlaf: „Nicht jetzt, morgen.“ Er sagt: „Ich werde gehen, für immer.“ Es sind die letzten Worte. Seither ist Marti verschollen. Zurück bleiben seine Frau, drei Kinder und das gemeinsam geführte Geschäft. 30 Jahre sind seither vergangen. Elisabeth Marti, 74, aber hat das Hoffen nicht aufgegeben