Passage2 Feature. Das Trauma der Besatzer. Israelische Soldaten brechen das Schweigen

Voller Idealismus traten sie ihren Militärdienst an, überzeugt davon, Israel könne sich nur durch Militärpräsenz in den palästinensischen Gebieten gegen Krieg und Terror wehren. Sie wollten „gute Besatzer“, moralisch handelnde Soldaten, sein, doch Menschenrechtsverletzungen und Übergriffe durch die israelische Armee sind in Gaza und im Westjordanland an der Tagesordnung. Mit der Organisation „Shovrim Shtika“ wollen sie publik machen, was sie erlebten – der Alltag jenseits des Sperrwalls ist in Israel bis heute ein Tabu. (Produktion: SR DRS, 1972)