Todesangst in Tibet

Die Olympischen Spiele in Peking haben durch die neue Tibetkrise ihre Unschuld verloren. Wie es in seinem Land um die Menschenrechte bestellt ist, hat Tash Despa dokumentiert. Der Exiltibeter mit britischem Pass ist – als Tourist getarnt – in seine Heimat zurückgekehrt. Die Reportage zeigt geheime Treffen mit Folteropfern, Zwangssterilisierten und Zwangsumgesiedelten. Sie belegt, warum die Geduld so vieler Tibeter am Ende ist und warum für viele Menschen die olympische Fackel zum Blitzableiter für die jahrelang angestaute Wut geworden ist