Kontext. Heikler Geldsegen – die Rücküberweisungen der Arbeitsmigranten
Millionen von Menschen verlassen weltweit ihre Heimat, um in einem andern Land ein besseres Auskommen zu finden. Laut Weltbank fliessen jährlich 200 Milliarden Dollar aus privaten Kassen an Kinder, Eltern und Verwandte in Ländern, wo die nackte Armut herrscht. Was bewirken diese enormen Summen? Verbessern sie das Los der Daheimgebliebenen oder werden sie erst recht abhängig? Dürfen sich staatliche Organisationen überhaupt Gedanken machen über diese individuell und privat erarbeiteten Gelder?
