Kontext. Das Festival am Ende der Welt

In der Sahara nordwestlich von Timbuktu treffen sich jedes Jahr Tuareg-Nomaden, Westafrikaner und ein paar musikverrückte Europäer zum „Festival au Désert“. Mit dem dreitägigen Kultur-Event im Wüstensand werben die Tuareg für ihre seit langem bedrohte nomadische Tradition und versuchen, den nach dem Bürgerkrieg der 90er Jahre noch labilen Frieden zwischen Nord und Süd zu zementieren. Eine Reportage über das abgelegenste Musikfestival der Welt und dessen ethnisch-politische Hintergründe