Perspektiven. Irdische Wonnen, himmlische Speisen

Lustvolles Essen galt im Christentum als Eingangstor der fleischlichen Sünde: Die Völlerei zählte zu den sieben Todsünden. Im Abendmahl aber sind Brot und Wein heilsbringend. Ist darum das andächtige Geniessen von Speisen unter Freunden eine Form „profaner Religiosität“? Ein kulinarisch-theologisches „Dîner Surprise“ mit dem Basler Theologen Adrian Portmann