Club. Solongo Chinbat – eine minderjährige Mongolin in Ausschaffungshaft

Als 14-jähriges Waisenkind flüchtete sie in die Schweiz, tauchte unter und schlug sich drei Jahre als Aupairmädchen durch. Seit April 2006 sitzt Solongo Chinbat in Ausschaffungshaft und muss stündlich mit ihrer Abschiebung rechnen. Das wird von vielen Menschen als unzumutbar und unmenschlich empfunden. Warum muss Solongo Chinbat ausgeschafft werden? Ist die aktuelle Migrationspolitik zu hart, zu unmenschlich, zu restriktiv? Was bringt die geplante Verschärfung des Asyl- und Ausländergesetzes, über das am 24. September abgestimmt wird? Unter der Leitung von Christine Maier diskutieren: Brigitte Hauser, Bundesamt für Migration BFM, Jürg Schertenleib, Schweizerische Flüchtlingshilfe SFH, Heinz Brand, Chef Amt für Polizeiwesen und Zivilrecht GR, Hans Fehr, Nationalrat SVP/ZH, Balthasar Glättli, Kopräsident Grüne/ZH, Reto Dürst, Gemeindepräsident Wiesen GR