Kontext. Gottesfürchtig unterwegs zur Moderne

Die unwirschen Aussagen des iranischen Präsidenten Ajmadinejad zu Israel und zum Holocaust irritieren, kaum jemand im Westen hat Sympathien für den religiösen Fundamentalismus im Iran, und das zivile iranische Atomprogramm erleben viele in Europa und in den USA als Anmassung. Für die führende Schicht iranischer Politiker aber verdichten sich Antiisraelismus, Gottesfurcht und Fortschrittsglaube zu einer mächtigen, tief greifenden Ideologie