Ombudsstelle DRS: Jahresbericht 2002
(medientipp) Laut einem Communiqué hat DRS-Ombudsmann Otto Schoch dem Publikumsrat seinen Tätigkeitsbericht über das Jahr 2002 vorgelegt. Eingereicht wurden insgesamt 162 Beanstandungen, 21 mehr als im Vorjahr. 34% hielt Schoch für begründet (gegenüber 30% im Vorjahr). 69 Reklamationen betrafen das Radio- und 88 Reklamationen das Fernsehprogramm.
Aufgrund einer koordinierten Aktion zur neuen Programmstruktur von Schweizer Radio DRS3 gingen 30 Protestschreiben in der Ombudsstelle ein, was den Anstieg an Beanstandungen des Radioprogramms gegenüber den Vorjahren erklärt. Neben allgemeinen Einwänden und technischen Problemen (34%) wurden Sendungen am häufigsten als „unsachgemäss, politisch tendenziös“ (32%) reklamiert. 7 Beanstandungen (gegenüber 10 im Vorjahr) wurden an die Unabhängige Beschwerdeinstanz UBI weitergezogen.
Das Verfahren für Beschwerden bezüglich des Radio- und Fernsehprogramms DRS verläuft formal wie folgt: Die beanstandeten Sendungen müssen auf Video- bzw. Tonkassetten innerhalb von 20 Tagen eingereicht werden. Aufgrund dieses Materials, den Stellungnahmen der Sendungsverantwortlichen und die rechtlichen Bestimmungen verfasst Otto Schoch innert 40 Tagen den Schlussbericht zuhanden der Beschwerdeführenden.
Ausführliche Informationen können dem Jahresbericht entnommen werden.
Information und Bestellung: Telefon: ++41 (0)1 305 67 03, E-Mail: annamarie.strahm@sfdrs.ch
