„Horizonte“. Die Überzeugungen der Lotti
1999 hat Lotti Latrous einen Grundsatzentscheid gefällt. Damals – als ihr Mann nach Kairo versetzt wurde – hat sie sich entschieden, in Abidjan an der Elfenbeinküste zu bleiben. Sie konnte und wollte dem Elend der Aids-Kranken nicht länger zusehen und baute zuerst ein Ambulatorium und dann, Ende 2002, ein Sterbehospiz auf. Über 800 kranke Menschen haben inzwischen bei ihr Zuflucht gesucht und gefunden. „Lotti la Blanche“, wie sie in den Slumvierteln von Abidjan genannt wird, ist inzwischen eine Institution. Für ihre Arbeit ist Lotti Latrous zur „Schweizerin des Jahres“ gekürt worden. Ein Porträt der aussergewöhnlichen Frau von Claude Schauli
