Preisträger der Ökumenischen Jury am 11. Film-Festival Cottbus
(medientipp) Am Film-Festival Cottbus, dem Festival des Osteuropäischen Films, das vom 31. Oktober bis 4. November stattgefunden hat, geht der Preis der Ökumenischen Jury an den Film „Sestry“ (Schwestern) von Sergej Bodrow jr., Russland 2001.
Die Jury schreibt in ihrer Begründung, in seinem Debütfilm zeige der Regisseur die Odyssee zweier ungleicher Halbschwestern durch das heutige Russland und gestatte den Zuschauern Einblicke in die unterschiedlichen Facetten einer von Gewalt geprägten Gesellschaft. Dabei gelinge es ihm – nicht zuletzt dank seiner hervorragend besetzten Hauptdarstellerinnen – frisch, unaufdringlich und mit Humor den Prozess der Selbstfindung und Annäherung der Protagonistinnen zu erzählen und einen Horizont der Hoffnung zu eröffnen.
Eine lobende Erwähnung wird dem Film „Apsolutnih Sto“ (Volle Einhundert) von Srdan Golubovic, BR Jugoslawien 2001 zuteil. Gemäss der Ökumenischen Jury zeigt der Film in überzeugender Form das Drama zweier Brüder im Belgrad der Nachkriegszeit.
Mitglieder der Ökumenischen Jury waren Dietmar Adler, Deutschland, Agris Sutra, Lettland, Margarete Wach, Deutschland, Hervé Monmarché, Frankreich.
