Perspektiven. Die Schönheit des Glaubens

Traditionen verschwinden, Formen gehen verloren, Gemeinschaften lösen sich auf. Religion ist heute Privatsache, da will sich niemand dreinreden lassen. Diese Befreiung zu einem eigenständigen Leben möchte der Hamburger Religionspädagoge Fulbert Steffensky (71) nicht rückgängig machen. Aber er warnt vor der Enge eines nur auf sich selbst bezogenen Lebens. Traditionen mit ihrem Schatz an Lebenserfahrungen helfen uns, die Welt zu erschliessen, meint Steffensky im Gespräch. Er schätzt die Schönheit alter religiöser Formen