Der Evangelische Mediendienst führt die Agentur RPD definitiv ein

In einer zweijährigen Pilotphase wurde der Reformierte Pressedienst RPD getestet und ausgewertet. Am 9. März nahm der Vorstand des Evangelischen
Mediendienstes EM den Bericht über den Versuchsbetrieb entgegen. Die Ergebnisse sind positiv: Der RPD erfüllt die realistischen Erwartungen, indem er eine Informationsdrehscheibe für die reformierten Kirchen schafft. Zudem wird er von etlichen Redaktionen der Tagespresse und anderer Medien als zuverlässiger Dienst geschätzt und regelmässig für Hintergrundinformationen ausgewertet. Die Besuche auf den Internet-Seiten des RPD nehmen von Monat zu Monat zu. Die Agentur hat ihren Platz gefunden.
Entsprechend diesem Befund war die Weiterführung des RPD nicht bestritten. Der Vorstand erklärte das vormalige Pilotprojekt deshalb zum festen Bestandteil der Kerngeschäfte des EM.

Gleichzeitig gab der EM-Vorstand grünes Licht für ein neues Stellenkonzept im Bereich Radio und Fernsehen. Neben einem oder einer Beauftragten für die kirchliche Mitarbeit bei der SRG wird eine Redaktionsstelle für die Produktion von Radiobeiträgen eingerichtet, die vor allem die Privatsender beliefert. Damit wird die mit dem ökumenischen Pilotprojekt ZOOM Radio aufgebaute Audioagentur im EM (wie auch im Katholischen Mediendienst) weitergeführt.

Schliesslich stimmte der Vorstand des EM auch der Vergabe eines Beratungsauftrags an eine externe Stelle zu. Es geht um die Entwicklung von ausführungsreifen Projekten für kirchliche Programme im privaten Radio und Fernsehen. Der EM will damit Grundlagen bekommen, die den reformierten Kirchen in dieser Frage eine fundierte Meinungsbildung und Entscheidung möglich machen werden.

Urs Meier Gesamtleiter des Evangelischer Mediendienst