Perspektiven. Die Religion und die amerikanische Machtpolitik
Amerika wählt am 2. November den mächtigsten Mann der Welt. Der in Europa so oft belächelte Erwählungsglaube der US-Präsidenten sei unter George W. Bush aber zu einem „Allmachtswahn“ geworden, behauptet der deutsche Theologe und Amerikakenner Hans-Eckehard Bahr. Gott sei von der Bush-Administration im „Krieg gegen den Terror“ als „commander-in-chief“ instrumentalisiert worden, der die imperiale Politik als Heilsgeschichte absegne. Hansjörg Schultz im Gespräch mit Professor Bahr
