Perspektiven. Gott auf der Zunge schmecken – Zur Mystik des Weines
Noah, der Ackerbauer, soll den ersten Weinberg gepflanzt haben. So steht es in der Bibel, die auch zu berichten weiss, dass der Wein des Menschen Herz erfreut. Der vergorene Rebsaft gilt als gute Gabe Gottes, wenn er mit Mass getrunken wird. Der Genuss des Weines kann zur Meditation werden, meint Martin-Christian Thöni, reformierter Pfarrer, Zen-Lehrer und Oenologe: Gott ist auf der Zunge zu schmecken. Thöni gibt Kurse zur Mystik des Weines und pflegt in der Nähe von Bern vierzig Rebstöcke
