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| 18/01 – 30. April |
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FilmBlue End Die Bilder sind zur Hauptsache blau und bergen den Schauer des
Ungeheuerlichen. "Blue End" befasst sich mit dem "Visible
Man", dem ersten Produkt eines digitalen Anatomie Atlas', der
online abrufbar ist. Die Daten des "sichtbaren Menschen"
werden heute von über 850 Universitäten genutzt und dienen als
Material für eine virtuelle Reise durch den menschlichen Körper.
Hinter dieser Datenbank verbirgt sich das Schicksal von Joseph Paul
Jernigan, der 1993 in den USA hingerichtet wurde. Jernigan hatte seinen
Körper während seiner Haft der Wissenschaft vermacht, nicht ahnend,
dass er damit als erster Mensch eine digitale Auferstehung erleben
würde. Kaspar Kasics gelingt es, die Ambivalenz dieser Vorgänge
aufzuzeigen. Er interessiert sich für das Zusammenspiel von Justiz und
Wissenschaft, befragt sowohl die Hinterbliebenen als auch die
beteiligten Forscher und Juristen. Mit einer kommentarlosen Lakonie
stellt der Dokumentarfilm die Frage nach der körperlichen Integrität
und Würde des Menschen. Kasics erhielt dafür den ökumenischen Preis
der Kirchen an den Filmfestspielen Berlin 2001. "Blue End" , Schweiz 2000, Regie: Kaspar Kasics, Kamera: Pierre Mennel. Lang Filmverleih, Freienstein ZH. Das Projekt "Visible Man":
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